Mit der dritten Ausgabe des Jahrbuch Zahnerhaltung präsentiert die OEMUS MEDIA AG ein umfassend kuratiertes Kompendium, das die Bereiche Endodontie und Prophylaxe vereint. Dieses Werk richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Zahnmediziner und bietet wertvolle Einblicke in das breite Themenspektrum der Zahnerhaltung. Renommierte Autoren aus Wissenschaft, Praxis und Industrie beleuchten in fundierten Beiträgen sowohl grundlegende als auch fortgeschrittene Konzepte, die eine entscheidende Rolle in der täglichen zahnärztlichen Arbeit spielen. Praxisnahe Fallbeispiele veranschaulichen die Anwendung innovativer Techniken in Endodontie und Prophylaxe. Ergänzt wird das Jahrbuch durch umfangreiche Übersichten zu Geräten, Materialien und Instrumenten. Dabei werden nicht nur bewährte Produkte, sondern auch spannende Neuheiten vorgestellt. Diese bieten den Anwendern eine fundierte Orientierungshilfe, indem sie die Stärken und Besonderheiten der einzelnen Produkte übersichtlich darstellen.
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Das EJ Endodontie Journal 3/26 bringt frisches Wissen für die Praxis
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Zahnerhaltung mit Augenmaß
Dr. Jöran Felgner, M. Sc.
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Inhaltsübersicht
Redaktion
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Inhaltsverzeichnis
Redaktion
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Impressum
Redaktion
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Update Prophylaxe
Redaktion
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Prophylaxe im Lebenszyklus
Aliza Sakhra
Die zahnärztliche Prophylaxe ist ein lebenslanger Prozess, der darauf abzielt, Zahnerkrankungen wie Karies und Parodontitis zu verhindern und die Mundgesundheit zu erhalten. Sie umfasst verschiedene Maßnahmen, die auf die individuellen Bedürfnisse jedes Lebensalters abgestimmt sind, von der Säuglingszeit bis ins hohe Alter. Ein aktueller Überblick.
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Diagnostik: Vom Biofilm zur Prognose: Was benötigen wir in der klinischen Praxis?
Prof. Dr. Peter Hahner, M. Sc.
Die Klassifikation der parodontalen Erkrankungen von 20181, 2 ist spätestens seit Aufnahme in die Behandlungsrichtlinien des BEMA auch in Deutschland zum alltäglichen Werkzeug geworden, um den Schweregrad einer Parodontalerkrankung zu beschreiben (Staging), Aussagen über die Progressionder Erkrankung zu treffen (Grading) und somit eine präzise Diagnose zu formulieren. In der Klassifikation werden eine Reihe diagnostischer Parameter genutzt, um zwischen den möglichen Diagnosen von klinischer parodontaler Gesundheit bis zu komplexen, fortgeschrittenen Formen differenzieren zu können.
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Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation: Welche Möglichkeiten der Prophylaxe gibt es?
Prof. Dr. Katrin Bekes
In den letzten Jahren ist die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) in der Kinder- und Jugendzahnmedizin zunehmend in den Fokus gerückt. Es handelt sich um einen qualitativen Defekt im Zahnschmelz, der typischerweise an ersten permanenten Molaren auftritt, mit oder ohne Beteiligung der bleibenden Inzisiven. Die betroffenen Zähne zeigen Verfärbungen und Hypersensibilitäten. Weltweit beträgt die Prävalenz etwa 13 bis 14 Prozent1, in Deutschland sogar 15,3 Prozent bei Zwölfjährigen.2 Die Ätiologie der MIH ist noch nicht vollständig geklärt.
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Prävention und therapeutische Ansätze durch Ernährung: Rolle bei der Bekämpfung von Entzündungen
Prof. Dr. Christian Tennert
Viele Menschen leiden an entzündlichen Erkrankungen in der Mundhöhle, wie Gingivitis, Parodontitis,oder Allgemeinerkrankungen wie Rheuma (rheumatoide Arthritis), eine dauerhafte Entzündung vieler Gelenke am ganzen Körper, chronischen Hauterkrankungen, Darmentzündungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa). Bei entzündlichen Erkrankungen gilt es, das Immunsystem bestmöglich zu unterstützen und Entzündungsprozesse im Köper möglichst schnell zu bekämpfen sowie unerwünschte entzündliche Reizezu vermeiden. Es gibt mittlerweile viele Hinweise aus kontrollierten, randomisierten klinischen Studien, inwieweit Nahrungsbestandteile im Körper neutrale, pro- oder antiinflammatorische Effekte haben.
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Der Einfluss von Parodontitis auf Schwangerschaftund künstliche Befruchtung
Heidrun Moser
Die Verbindung zwischen Parodontitis und Schwangerschaftskomplikationen ist ein bedeutendes Thema in der Zahnmedizin. Insbesondere bei Patientinnen mit unerfülltem Kinderwunsch kann die Parodontitis direkte Auswirkungen auf die Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung haben. In diesem Fallbericht möchte ich auf die erfolgreiche Behandlung einer 46-jährigen Patientin eingehen, die nicht nur ihre parodontalen Probleme in den Griff bekam, sondern auch ihren sehnlichen Kinderwunsch verwirklichen konnte.
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Prophylaxe-Power-Team-Day
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Häusliche Interdentalraumreinigung im Rahmen der MHU
Prof. Dr. Christian Graetz, Dr. Pia Westphal, Dr. Ann-Kristin Härdter, Dr. Miriam Cyris, Priv.-Doz. Dr. Sonja Sälzer, PhD
Die Instruktion und Motivierung der häuslichen Mundhygiene im Rahmen einer parodontalen Therapie stellen zweifelsohne Herausforderungen dar, denn die Instruktionen sollten individuell angepasst erfolgen. Schließlich weist jeder Patient unterschiedliche anatomische und krankheitsbedingte Voraussetzungen sowie Fähigkeiten, Fertigkeiten und Motivation auf. Anhand aktueller wissenschaftlicher Studienergebnisse und konsentierter Empfehlungen verschiedener Leitlinien1 und Roundtables2 zum Thema Mundhygiene bei Gingivitis und Parodontitis soll dieser Artikel zeigen, welche wissenschaftlich fundierten und gleichzeitig individuell adaptierten Instruktionen in der Praxis gegeben werden sollten, um Missverständnissen im Zahnarzt-Patienten-Verhältnis zuvorzukommen und gleichzeitig das dauerhafte Interesse der Patienten an der Verbesserung der eigenen Mundhygiene zu steigern.
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Hoher Blutzucker und lockere Zähne: Der Zusammenhang zwischen Diabetes und Mundgesundheit
Prof. Dr. Dirk Ziebolz, Prof. Dr. Gerhard Schmalz, Dr. Deborah Kreher
Seit vielen Jahren schon ist bekannt, dass es einen Zusammenhang zwischen Diabetes mellitus und Parodontitis gibt. Beide Erkrankungen haben in den letzten Jahren auch aufgrund des demografischen Wandels an Bedeutung gewonnen. Zudem beeinflusst eine Diabeteserkrankung neben einer Parodontitis auch die gesamte Mundgesundheit. So existieren weitere orale Besonderheiten wie Karies und Mundtrockenheit, die vermehrt bei Diabetikern auftreten können. Auf dieser Grundlage erscheint das Thema Diabetes und Mundgesundheit aktuell besonders relevant für die zahnmedizinische Versorgung. Dieser Beitrag soll Implikationen für die zahnärztliche Betreuung von Diabetikern liefern, Zusammenhänge zwischen Diabetes und oralen Erkrankungen aufführen sowie einen Überblick über interdisziplinäre Betreuung, Risikoscreening und Verhaltensänderung geben.
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Vitamin D in der Menopause
Heike Wilken
In der Menopause stehen häufig Beschwerden wie Mundtrockenheit im Fokus der Dentalhygienesitzung.Doch ein weiteres, oft unterschätztes Thema ist der Vitamin-D-Wert, der entscheidenden Einfluss auf die orale Gesundheit, den Knochenstoffwechsel und das Immunsystem hat. Während Mundtrockenheit direkt spürbar ist, bleiben Veränderungen durch Vitamin-D-Mangel häufig zunächst unbemerkt. Dieser Beitrag ergänzt daher das Thema Mundtrockenheit und zeigt praxisnahe Strategien auf, Vitamin D in die tägliche Praxis zu integrieren: von der gezielten Anamnese und Testung über die individuelle Beratung bis hin zur begleitenden Supplementierung. So können Patientinnen umfassend betreut und ihre Mundgesundheit nachhaltig gestärkt werden.
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Malnutrition im Senium: Ursache und Folge dieser Störung im oralen Mikrobiom
DDr. Christa Eder
Die Homöostase der bakteriellen und fungalen Biozönosen der Mundhöhle hat nicht nur Auswirkungen auf Zähne und Parodontium, sie beeinflusst auch die Funktion sämtlicher Organe.24, 8 Das orale Mikrobiom ist nach der Darmflora die größte und artenreichste mikrobielle Lebensgemeinschaft unseres Körpers. Zwischen beiden Biotopen bestehen enge Interaktionen, sodass man heute sogar von einer Mund-Darm-Achse spricht.4
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Produkthighlights Prophylaxe
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Produkthighlights Zahnbürsten
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Produkthighlights Kombinationsgeräte Pulver-Wasserstrahl/Ultraschall
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Produkthighlights Prophylaxepulver
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Update Endodontie
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Die endodontische Zugangskavität: Wie viel konservativ ist zu konservativ?
Dr. Andreas Simka, M. Sc.
Die Endodontie ist die Fachdisziplin innerhalb der Zahnmedizin, welche anatomische Strukturen auf engstem Raum behandelt. Eine ausreichende Übersicht auf ebendiesem begrenzten Raum hilftdem/der Behandler/-in, sein/ihr Ziel verlässlicher auszumachen. Wie erreicht man nun diese Übersicht?Und wie viel Übersicht ist überhaupt notwendig?
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Visualisierungin der Endodontie
Priv.-Doz. Dr. Ralf Krug, Priv.-Doz. Dr. Marcel Reymus
Unser Verständnis von der Anatomie und Morphologie von Zahnstrukturen wird sowohl von den Erkenntnissen konventioneller Röntgenbilder als auch wesentlich von unserer klinischen Erfahrung in der täglichen Praxis bestimmt. Zusätzlich steht uns die moderne digitale Volumentomografie für die Diagnostik und Therapieplanung bei Situationen mit beispielsweise speziellen endodontischen oder chirurgischen Fragestellungen zur Verfügung. In diesem Beitrag werden die Relevanz und Erkenntnisse klinisch etablierter sowie experimenteller Möglichkeiten der Bildgebung für die zahlreichen Variationen der Wurzelkanalanatomie dargestellt. Die hierbei gewonnenen Informationen können unseren Blick für eine differenziertere Beurteilung der anatomischen Strukturen für prä-, intra- und postoperative Zwecke im Rahmen einer endodontischen Therapie schärfen.
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Ankylosierte Frontzähnenach Zahnunfallbei jungen Erwachsenen
Priv.-Doz. Dr. Ralf Krug, Priv.-Doz. Dr. Marcel Reymus, Prof. Dr. Dr. Dirk Nolte, Prof. Dr. Gabriel Krastl
Schwere traumatische Verletzungen der bleibenden Zähne wie z. B. die Avulsion mit ungünstiger Lagerung und verzögerter Zahnreplantation verursachen bei Kindern und Jugendlichen, die sich noch im Wachstum befinden, oftmals erhebliche Defizite im Kieferwachstum. Der Zellschaden auf der Wurzeloberfläche führtzu einer festen „Verwachsung“ des Knochens mit dem Zahn, der sog. Ankylose, und oftmals zum vorzeitigen Zahnverlust. Anhand eines klinischen Fallbeispiels werden die Folgen nach verzögerter Replantation avulsierter Zähne bei einem zum Unfallzeitpunkt 18,5-Jährigen mit zeitnah erfolgter endodontischer Behandlung über einen Beobachtungszeitraum von 24 Jahren dargelegt. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick wie der altersabhängige Verlauf und die Progression der Ankylose den Zahnerhalt beeinflussen.
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Vitalerhaltung der Pulpa bei kariösen bleibenden Zähnen: Was ist heute möglich?
Dr. Esra Koşan
Tiefe kariöse Läsionen zählen zu den wesentlichen Ursachen für Wurzelkanalbehandlungen oder Zahnverlust. Die Entscheidung zwischen vitalerhaltenden Maßnahmen und einer Pulpektomie ist aufgrund des breiten Spektrums pulparer Entzündungsreaktionen häufig erschwert. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse stellen die traditionelle Wurzelkanalbehandlung zunehmend infrage und rücken vitalerhaltende Therapieansätze in den Fokus.
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Desinfektionslösungen in der endodontischen Praxis
Dr. Andreas Rückschloß, M. Sc.
Die Desinfektion von Wurzelkanälen ist einer der wichtigsten Schritte im Rahmen einer Wurzelkanalbehandlung. Nur ein sauberer und von Bakterien befreiter Kanal kann aufbereitet und wieder befüllt werden. Auf dem Markt stehen dem Zahnarzt verschiedene Spüllösungen auf verschiedenen Basen zur Verfügung. Im folgenden Fachbeitrag werden die Grundlagen des Einsatzes von Desinfektionslösungenin der Endodontie dargestellt sowie auf die verschiedenen Wirkstoffe eingegangen.
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Perforation des Pulpabodens eines Brückenpfeilerzahns
Priv.-Doz. Dr. David Donnermeyer
Fehler bei der primären Zugangskavität resultieren schnell in einer Perforation des Pulpabodens.Insbesondere Zähne mit prothetischen Versorgungen sind gefährdet, da die Anatomie der Krone undder Umriss des Zahns auf Höhe der Schmelz-Zement-Grenze oftmals durch den Zahnersatz verändert werden und so wichtige Orientierungshilfen bei der Präparation des primären Zugangs verloren gehen.Entsprechend sollte mit Vorsicht gearbeitet werden, um andere Strukturen zur Orientierung am Pulpaboden nutzen zu können.
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MTA-Verschluss eines unfallverletzten Zahns mit internem Bleichen
Dr. Paul Meyer, Dr. Christoph Schoppmeier
Mehr als 50 Prozent aller Kinder und Jugendlichen erleiden vor dem Erreichen der Volljährigkeit ein Frontzahntrauma. Die Unfälle ereignen sich am häufigsten zwischen dem neunten und zwölften Lebensjahr und betreffen meist die oberen mittleren Schneidezähne, gefolgt von den seitlichen Schneidezähnen im Oberkiefer und den Schneidezähnen im Unterkiefer.1 Das Risiko eines Zahntraumas ist vor allem mit zunehmendem Überbiss (Overjet > 3 mm) erhöht. Ab 6 mm kommt es zudem zu einer inadäquaten Abdeckung der Zähne durch die Lippe.2 Bei traumatischen Verletzungen, vor allem jüngerer Patienten, kann das Wurzelwachstum noch nicht abgeschlossen sein, da sich das Foramen physiologicum erst ca. ein bis vier Jahre nach Zahndurchbruch bildet. Dünne divergierende Dentinwände, parallelwandige apikale Kanalbereiche oder ein offenes apikales Foramen erschweren die endodontische Therapie mit konventionellen Wurzelfülltechniken (zentrale Stifttechnik, trägergestützte, aber auch warme vertikale Füllmethoden) erheblich.
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Zweitversorgung eines Frontzahntraumas
Dr. Isa Helbig
Im Bereich der Zahnheilkunde resultieren Traumata häufig in Verletzungen der Frontzähne. Aber nicht nur die Soforttherapie, auch Spätfolgen von Zahnverletzungen sind Teil des Therapiespektrums. Die weltweite Prävalenz dentaler Traumata beträgt circa 25 bis 30 Prozent in nahezu allen Altersgruppen.1–3 Ungefähr 5 Prozent aller medizinischen Behandlungen beziehen sich auf Verletzungen der Zähne.4 Die jährlichen Krankheits- und Folgekosten durch Zahnverletzungen betragen in Deutschland zwischen 200 und 550 Millionen Euro.5
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Fragmententfernung mit der Tube-Technik –eine Fallpräsentation
Dr. Fabian Hieber, Dr. Christoph Zirkel
Die Fraktur eines Instruments im Wurzelkanalsystem zählt zu den häufigsten Komplikationen bei einer endodontischen Behandlung. Dadurch kann die Prognose der Wurzelkanalbehandlung negativ beeinflusst werden. In vielen Szenarien empfiehlt sich daher die Bergung des Instrumentenfragments. Dafür stehen dem Behandler unterschiedliche Techniken zur Verfügung. In diesem Beitrag soll die Entfernung eines Fragments unter Anwendung einer Variante der Tube-Technik präsentiert werden.
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Von der Wurzel bis zur Krone: Optimale Restauration nach endodontischer Behandlung
Priv.-Doz. Dr. Konstantin J. Scholz, Prof. Dr. Matthias Widbiller
Die chemomechanische Aufbereitung, Desinfektion und anschließende Obturation im Rahmen einer orthograden Wurzelkanalbehandlung stellen einen zentralen Teil der Zahnerhaltung im Speziellen und der Zahnmedizin im Allgemeinen dar. Weltweit sind schätzungsweise circa 8 % aller bleibenden Zähne wurzelkanalbehandelt, und ca. 56 % aller Menschen über 18 Jahre haben mindestens einen wurzelkanalbehandelten Zahn.1 Insbesondere, um das Risiko von Frakturen im Wurzel- oder Höckerbereich, die eine häufige Misserfolgsursache endodontisch behandelter Zähne sein können, zu minimieren und diese Zähne langfristig und funktionell in der Mundhöhle zu erhalten, ist ihre Einbindung in zuverlässige Restaurationskonzepte von großer Bedeutung.2, 3
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Produkthighlights Endodontie
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Produkthighlights Endometriegeräte
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Produkthighlights Mikroskope
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Produkthighlights Motoren und Winkelstücke
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Produkthighlights NiTi-Systeme
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Produkthighlights Wurzelkanalfüllungsmaterialien
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Anbieter von A–Z
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American Dental Systems GmbH
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Bajohr OPTECmed GmbH
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BPR Swiss GmbH
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BRUMABA GmbH
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Coltène/Whaledent GmbH & Co. KG
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Curasept S.p.A.
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DENTAID GmbH
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DentaLembert GmbH
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Dentsply Sirona Deutschland GmbH
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EMS Electro Medical Systems GmbH
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ENDO.team GmbH
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Guilin Woodpecker Medical Instrument Co., Ltd.
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HanChaDent
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Henry Schein Dental Deutschland GmbH
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J. MORITA EUROPE GMBH
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Köhrer Medical Engineering GmbH
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Chemische Fabrik Kreussler & Co. GmbH
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MANI MEDICAL GERMANY GmbH
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Medcem GmbH
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NSK Europe GmbH
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Philips Consumer Lifestyle B.V.
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Planmeca Oy
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WE LOVE Zahnerhaltung – Alles rund ums Fach bei der OEMUS MEDIA AG
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Als Fachverlag mit drei agilen Sparten – Print, Online und Events – finden interessierte Zahnärzte bei der OEMUS MEDIA AG alles, was das vielseitige Fachgebiet der Zahnerhaltung zu bieten hat.
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MUNDHYGIENETAG 2026: Fortbildung mit Elbblick in Dresden
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Mit der dritten Ausgabe des Jahrbuch Zahnerhaltung präsentiert die OEMUS MEDIA AG ein umfassend kuratiertes Kompendium, das die Bereiche Endodontie und Prophylaxe vereint. Dieses Werk richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Zahnmediziner und bietet wertvolle Einblicke in das breite Themenspektrum der Zahnerhaltung. Renommierte Autoren aus Wissenschaft, Praxis und Industrie beleuchten in fundierten Beiträgen sowohl grundlegende als auch fortgeschrittene Konzepte, die eine entscheidende Rolle in der täglichen zahnärztlichen Arbeit spielen. Praxisnahe Fallbeispiele veranschaulichen die Anwendung innovativer Techniken in Endodontie und Prophylaxe. Ergänzt wird das Jahrbuch durch umfangreiche Übersichten zu Geräten, Materialien und Instrumenten. Dabei werden nicht nur bewährte Produkte, sondern auch spannende Neuheiten vorgestellt. Diese bieten den Anwendern eine fundierte Orientierungshilfe, indem sie die Stärken und Besonderheiten der einzelnen Produkte übersichtlich darstellen.
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